Starthilfe Betriebsrat Kfz

Betriebsrat im KFZ-Betrieb? "Hast Du keinen? Wähl Dir einen!"

Wer im Betrieb nicht nur betteln will, braucht einen Betriebsrat. Denn der Betriebsrat hat gesetzliche Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte. Betriebsräte verhandeln mit der Geschäftsführung auf Augenhöhe, was für einzelne Beschäftigte oft schwierig ist. In Betrieben mit IG Metall-Betriebsräten gibt es erfahrungsgemäß bessere Bezahlung, Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen und mehr.

Gute Arbeit muss sicher und fair sein! 

Ein Betriebsrat bestimmt beispielsweise mit bei: Arbeitszeit, Schichtplan, Überstunden, Eingruppierung, Einstellungen, Kündigungen, Gesundheitsschutz und  Weiterbildung. 

Kontakt

Joachim Fichtner

Kfz-Projekt IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen

Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

Tel. 030 - 25 37 50-33

E-Mail: joachim.fichtnerdon't want spam(at)igmetall.de

www.starthilfe-betriebsrat.de (diese Internetseite)

Ein Betriebsrat ist Euer gutes Recht! Habt Ihr keinen, wählt Euch einen!

Warum? 

Der Betriebsrat bestimmt mit bei: 

  • Einstellungen und Kündigungen
  • Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz
  • Festlegung der Arbeitszeiten, Pausenregelungen, Überstunden und Kurzarbeit
  • Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen
  • Urlaubsplanung
  • Leistungslohn
  • Verteilung von Sonderzahlungen, Prämien.

Mitbestimmung ist Euer gutes Recht. 

Mitbestimmung ist die Durchsetzung Eurer Interessen. 

Mitbestimmung ist gelebte Demokratie. 

 

Beispiel Urlaub:

  • In tarifgebundenen Betrieben in Berlin, haben die Kolleginnen und Kollegen 28 bis 30 "Arbeitstage" Urlaub. Das sind sechs Wochen Urlaub, da der Samstag kein "Arbeitstag", sondern ein "Werktag" ist. 
  • In tarifgebundenen Betrieben haben also die Kollegen bis zu zehn Tage mehr Urlaub im Jahr. 
  • In Deinem Arbeitsleben sind das eineinhalb Jahre mehr Urlaub. 

Beispiel Entgelt: 

  • In einem tarifgebundenen Betrieb in Berlin bekommen die Beschäftigten bis zu 50 Prozent zusätzliche Urlaubsvergütung je Urlaubstag und bis zu 50 Prozent Sonderzahlung zum Jahresende (Weihnachtsgeld).
  • Das ist mehr als einen Monatslohn zusätzlich. 
  • Allein in zehn Jahren sind dies über 25.000 Euro mehr Kohle. 

Beispiel Arbeitszeit: 

  • In tarifgebundenen Betrieben in Berlin beträgt die tarifliche Wochenarbeitszeit 36  Stunden. 
  • In einem Kalenderjahr haben die Beschäftigten rund einen Monat (=21 Arbeitstage)  mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobby. 
  • In zehn Berufsjahren bedeutet das fast ein Jahr mehr Freizeit!

Mach mit für ein "Gutes Leben"!

Mehr Freizeit, mehr Urlaub und mehr Geld gibt es in Betrieben, in denen Belegschaften gemeinsam mit der IG Metall gute Tarifabschlüsse durchsetzen. 

Im Kfz-Handwerk gibt es immer mehr Betriebe, in denen die Kolleginnen und Kollegen den Mut haben, für ihre Forderungen einzutreten, sich zusammenzuschließen und sich gewerkschaftlich zu organisieren und Betriebsräte zu wählen. Dafür gibt es gesetzlichen Kündigungsschutz.

Ohne eine starke Gewerkschaft gibt es keinen guten Tarifvertrag!

Die IG Metall verhandelt mit den Arbeitgebern im Kfz-Handwerk. Wir bringen viel Erfahrung mit und können Euch gut vertreten. Nur wenn wir viele sind und wenn wir argumentativ stark sind, können wir bessere Arbeitsbedingungen und höhere Entgelte durchsetzen und in Tarifverträgen festschreiben.

Nur gemeinsam sind wir stark. Sei dabei!


Tarif

Pinnwand

  • 'prägnant' - Der Newsletter zur Wirtschafts- und Strukturpolitik im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
  • Respekt! Kein Platz für Rassismus
  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!

WIR in der IG Metall

  • Uwe Schlinger

    Vertrauensmann und Betriebsrat bei Porsche in Leipzig

    Flexible Arbeitszeiten? Ja! Aber so, wie wir das wollen!

    mehr
  • Steven Kempe

    Betriebsratsvorsitzender, Benseler in Frankenberg

    "Ist es gerecht, dass ich 40 Stunden in der Woche arbeiten muss und weniger Zeit für meine Familie habe, nur weil mein Betrieb keine Tarifbindung hat?"

    mehr
  • Michael Hellriegel

    Betriebsratsvorsitzender bei Siemens Schaltanlagenbau in Leipzig

    „Die 35-Stunden-Woche ist notwendig. Mit der Industrie 4.0 wird sich die Arbeitswelt grundlegend wandeln. Damit entsteht die Notwendigkeit einer Arbeitszeitverkürzung.“

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  • Cornelius Neubert

    Vertrauenskörperleiter bei Mahle in Freiberg

    „Die Stunden auf den Arbeitszeitkonten dürfen nicht überhand nehmen. Es ist besser, neue Arbeitsplätze zu schaffen, um so die Konten und die Menschen zu entlasten.“

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  • Dirk Michalski

    Betriebsrat und Vertrauenskörper-Leiter bei Porsche in Leipzig

    „35 Stunden sind genug. Dann bleibt mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys.“

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