Wirtschaftsminister bei NHG - mit Berichterstattung

Die Geschäftsführung von Neue Halberg Guss muss zurück zu den Spielregeln

  • 30.06.2018
  • pf
  • Aktuelles

Am Samstagmittag war der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig bei den Streikenden der Neuen Halberg Guss in Leipzig. „Hier sind mehrere Generationen durchgegangen, hier hängen viele Schicksale dran und das, was ihr hier macht, ist richtig!“, sagte er.

Foto: IG Metall

Was hier passiert, habe mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun. Es sei die widerlichste Form des Kapitalismus. Es gehe um rein monetäre, finanzpolitische Interessen von einem Unternehmen. Soziale Marktwirtschaft habe etwas mit Augenhöhe zu tun.

 

"Für politisch Verantwortliche bedeutet es, Solidarität nicht nur auszusprechen", sagte Martin Dulig zur Frage, was Politik tun kann und wo die Grenzen sind. "Von Anfang an sind wir in Gesprächen mit Gewerkschaften, mit Geschäftsführung, mit den Landesregierungen im Saarland und in Niedersachsen.“ 


Aber für eine Vermittlung brauche man zwei Partner. „Dafür brauchen wir die Geschäftsführung, die müssen zurück zu den Spielregeln. Dann wird es auch Bewegung geben“, sagte Martin Dulig. Überzeugt sei er auch, dass der Streik Wirkung über Wolfsburg und die Landesgrenzen hinaus entfalten werde.

 

Berichterstattung:

 

MDR Sachsenspiegel, 30. Juni 2018, 19.00 Uhr:

"Besuch am Werktor Dulig beklagt bei Halberg Guss Leipzig "Raubtierkapitalismus"..."

 

MDR online, 30. Juni 2018: "Dulig bei den Streikenden Ungebrochene Solidarität mit Halberg Guss Leipzig - Nach zwei Wochen Streik bei Halberg Guss in Leipzig sind die Fronten weiter verhärtet. Die Solidarität mit den Beschäftigten steigt von Tag zu Tag. Nicht nur Politiker, auch Teile Bevölkerung solidarisieren sich..."

 

MDR Nachrichten, 30. Juni 2018: "Halberg Guss: Streikende erhalten Unterstützung von Dulig

30.06.2018 | 1 Min. | UT | Verfügbar bis 07.07.2018 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Standort des Autozulieferers Halberg Guss in Leipzig mit 700 Beschäftigten soll 2019 geschlossen werden. Seit zwei Wochen wird deshalb gestreikt. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig schaute am Samstag vorbei."

 

Leipziger Volkstzeitung, 30. Juni 2018: "Wirtschaftsminister bei Halberg Guss - Solidarität mit Streikenden

Auch am Samstag haben Arbeiter beim Autozulieferer Halberg Guss in Leipzig ihre Arbeit niedergelegt. Bestärkt wurden sie durch Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig, der im Werk zu Gast war..."

 

Radio Dresden, 30. Juni 2018, 14.30 Uhr: "Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat sich mit den Streikenden beim Autozulieferer Neue Halberg-Guss (NHG) solidarisiert. Der SPD-Politiker besuchte am Samstagmittag die im Ausstand befindlichen Mitarbeiter vor dem Werk in Leipzig. "Ihr kämpft für das Richtige! Was hier läuft, ist purer Raubtierkapitalismus", sagte Dulig laut einer über Twitter verbreiteten Mitteilung seines Ministeriums zu den Angestellten. Man müsse sich dagegen wehren. "Die Solidarität der Staatsregierung ist euch sicher", bekräftigte der Minister...."

 


Aktuelles

Pinnwand

  • 'prägnant' - Der Newsletter zur Wirtschafts- und Strukturpolitik im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
  • Respekt! Kein Platz für Rassismus
  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!

WIR in der IG Metall

  • Sven Eggersdorfer

    Betriebsratsvorsitzender bei Meeraner Dampfkesselbau

    „Flexibilisierung der Arbeitszeit ist keine Einbahnstraße.“

    mehr
  • Jan Andrä

    stellvertretender Vertrauenskörper-Leiter im Volkswagen Sachsen Fahrzeugwerk in Zwickau

    „Wir brauchen ein anderes Bewusstsein für unsere persönliche Zeit."

    mehr
  • Tilo Sauer

    Betriebsrat bei Vodafone Bautzen

    „Meine Zeit für meine Familie!“

    mehr
  • Sandra Sass

    stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei ISH (Innomative Systems Hainichen)

    „Ich brauch mehr Zeit für meine Familie und für Freizeit.“

    mehr
  • Toni Büchner

    Vertrauensmann bei Porsche in Leipzig

    "Für mich sind 35 Stunden in der Woche genug, denn ich brauche Zeit für meine Weiterbildung."

    mehr