Sachsen

Irene Schulz trifft Ministerpräsident Michael Kretschmer

30.11.2022 | IG Metall-Bezirksleiterin Irene Schulz hat sich mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer in Dresden getroffen. Bei dem Gespräch ging es unter anderem um den aktuellen Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie für die 180.000 Beschäftigten der sächsischen Metall- und Elektroindustrie, um die Transformationsnetzwerke in dem Freistaat und die Industriepolitik zum Ausbau der Industriearbeitsplätze.

Treffen in der Staatskanzlei in Dresden: IG Metall-Bezirksleiterin Irene Schulz und Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer. (Bild: IGM)

Themen gab es es mehr als genug bei der Unterredung in der Staatskanzlei in Dresden. Irene Schulz, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen, informierte den sächsischen Ministerpräsidenten aus erster Hand über die Warnstreiks in der Region und die Tarifeinigung mit dem sächsischen Arbeitgeberverband VSME. Auf der Agenda standen auch viele andere Punkte wie die Energieversorgung der Industrie und die nach wie vor geringe Tarifbindung in Sachsen in vielen Branchen und die im Bundesvergleich niedrigen Löhne. Beide tauschten sich auch über das große wirtschaftliche Potential Sachsens aus. Beispielsweise hat kürzlich der Halbleiterhersteller Infineon bekanntgegeben, ein neues Werk in Dresden mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen aufbauen zu wollen. Auch die Gestaltung der Transformation spielte bei dem Gespräch eine Rolle. In Sachsen engagiert sich die IG Metall in zwei Transformationsnetzwerken, in Südwestsachsen beim ITAS Transformationsnetzwerk und in Leipzig bei Molewa. Für die IG Metall ist bei all diesen Punkten  ein Kernanliegen, unter anderem mit Tarifverträgen und guten Löhnen dem Fachkräftemangel in der Region entgegen zu wirken.

Von: ms