Tarife/ Stahl Ost

Stahl Ost: 1,7 Prozent Plus ab Mai 2018

  • 02.05.2018
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Die Entgelte für die rund 8 000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie steigen ab Mai 2018 um weitere 1,7 Prozent. Im April 2017 gab es für die Kolleginnen und Kollegen in der Stahlindustrie nach dem Tarifabschluss in der ersten Stufte 2,3 Prozent mehr Geld. Der Tarifvertrag endet am 31. Dezember 2018.

Auch die Ausbildungsvergütung steigt im Mai 2018 um 17 Euro für alle Auszubildenden. Das entspricht der Erhöhung um 1,7 Prozent im 4. Ausbildungsjahr.


"Mit der Erhöhung im Mai werden jetzt für alle die erkämpften 4 Prozent in der Lohntüte sichtbar“, sagte Peter Friedrich, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Ende des Jahres werden wir die Forderungen für die nächste Tarifrunde besprechen.“

 


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  • Mirko Schönherr

    Betriebsrat und Vertrauensmann bei Continental, Limbach-Oberfrohna

    „Der Betrieb arbeitet 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Wenn Schichtpläne übers Wochenende gehen, hat man nicht den passenden Ausgleich für die Wochenendarbeit. Da würde eine Arbeitszeitverkürzung helfen.“

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  • Marco Stahlhut

    Vertrauensmann im Volkswacgen Sachsen Motorenwerk Chemnitz

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  • René Utoff

    Betriebsratsvorsitzender bei Volkswagen Sachsen Motorenwerk in Chemnitz

    "Die Kolleginnen und Kollegen brauchen in Zeiten der Digitalisierung Zeit für Weiterbildung. Bei einer Reduzierung auf 35 Stunden könnte ein Teil der Zeit für die Qualifikation eingesetzt werden."

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  • Cornelius Neubert

    Vertrauenskörperleiter bei Mahle in Freiberg

    „Die Stunden auf den Arbeitszeitkonten dürfen nicht überhand nehmen. Es ist besser, neue Arbeitsplätze zu schaffen, um so die Konten und die Menschen zu entlasten.“

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  • Sindy Heidner

    stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei Sodecia Powertrain in Oelsnitz

    "Die 35-Stunden-Woche ist bei uns im Betrieb dringend nötig. Wir haben Vier-Schicht-Betrieb. Mit einer Arbeitszeitverkürzung ließen sich die Schichtsysteme besser koordinieren."

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