1. Nationaler Stahlgipfel

Stahl stärken - Zukunft sichern

  • 23.10.2018
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  • Aktuelles, Stahl

In Saarbrücken ist am Montag, 22. Oktober, die „Allianz der Stahlländer“ besiegelt worden. In einem ersten Schritt sind außer dem Saarland die Stadtstaaten Bremen und Hamburg sowie die Länder Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen dabei.

Detlef Krebs (H.E.S.)

Ziel sei es, „Kräfte zu bündeln, um auf der politischen Ebene die Interessen der heimischen Stahlindustrie noch nachhaltiger vertreten zu können“, erklärte die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. In ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz hatte sie zusammen mit der Wirtschaftsvereinigung Stahl, der IG Metall und dem Verband der Saarhütten zum 1. Nationalen Stahlgipfel in die Saarlandhalle eingeladen.

Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenbur,g bezeichnete die Stahlbranche ist in Brandenburg als ein echtes Schwergewicht. Hier würden gegenwärtig rund zehn Prozent des in ganz Deutschland produzierten Stahls hergestellt. Mehr als 4.200 Männer und Frauen seien in der märkischen Stahlindustrie beschäftigt. Hinzu kämen viele weitere Jobs bei Zulieferern und Dienstleistern. „Als Stahlländer machen wir uns gemeinsam dafür stark, dass die Arbeitsplätze und Standorte nicht durch unfaire Wettbewerbsbedingungen gefährdet werden. Stahl , Made in Germany‘ muss auf den internationalen Märkten auch künftig eine reelle Chance haben.“

Detlef Krebs, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Hennigsdorfer Elektrostahlwerke (H.E.S.), unterstrich die positiven Eigenschaften von Stahl: „Im Gegensatz zu Plastik, das auch unsere Meere belastet, ist Stahl ein ökologischer Werkstoff, der sich gut recyceln lässt. Aber auch sonst sind wir gut aufgestellt.“ In Hennigsdorf sei in den letzten Jahren viel in Maschinen und Anlagen investiert worden. Aber auch in das wichtigste Kapital: Die Beschäftigten. „Der Generationenwechsel ist vollzogen. Es gab über 100 Neueinstellungen, mit denen vor allem jüngeren Menschen eine Perspektive geboten wird“, so Krebs weiter.


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