Strukturpolitik/Lausitz

DGB unterstützt Lausitz-Strategie von Brandenburg und Sachsen

  • 15.06.2017
  • md
  • Aktuelles

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt die Lausitz-Strategie der Landesregierungen Brandenburgs und Sachsens. Die Strategie stellt den Erhalt und die Schaffung hochwertiger Industriearbeitsplätze, den Ausbau der Infrastruktur und eine höhere Förderung des Bundes für den Strukturwandel in den Vordergrund, unterstreichen die beiden DGB-Landesvorsitzenden Doro Zinke und Iris Kloppich.

Lausitz: Werden Braunkohlentagebaue bald Geschichte sein? Foto: FM

„Die Bundesregierung muss sich für den Strukturwandel massiv engagieren: Um die wirtschaftliche und soziale Zukunft der Region zu sichern, brauchen wir einen deutlichen finanziellen Beitrag des Bundes. Gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, ist schließlich keine rein landespolitische Aufgabe“, sagte Doro Zinke, DGB-Chefin von Berlin-Brandenburg.
 
Die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich sagte: „Eine zielgerichtete Zusammenarbeit der Akteure auf kommunaler, Landes-, Bundesebene und in der Europäischen Union ist überfällig und kann der Lausitz als Ganzes dienen. Die Förderung des Erhalts und der Schaffung guter Arbeitsplätze und das Bekenntnis zu einer industriellen Zukunft der Lausitz wird von uns ausdrücklich begrüßt. Der Ausbau der Infrastruktur in der Lausitz, etwa der Eisenbahnstrecken, muss dafür beschleunigt umgesetzt werden.“

 

Wie die beiden Landesregierungen die Zukunft der Lausitz sehen


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