IG Metall stellt Stahlarbeitgebern Ultimatum zum 21. September

  • 15.09.2006
  • md
  • Aktuelles

Die IG Metall hat den Arbeitgebern in der Tarifrunde für die 8 000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie ein Ultimatum gestellt. "Wir erwarten von den Stahlarbeitgebern, dass sie bei der nächsten Verhandlung am 21. September in Berlin eine faire Lösung ermöglichen. Gelingt das nicht, ist die weitere Verschärfung des Tarifkonflikts unvermeidbar“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel.

Olivier Höbel

Ultimatum zum 21. September

Die IG Metall fordert eine Tariferhöhung von sieben Prozent für zwölf Monate, die Kostenübernahme der Lehrmittel für Auszubildende durch die Arbeitgeber und tarifliche Regelungen zu „Perspektiven für Beschäftigung und alternsgerechtes Arbeiten.“

Ziele dabei seien, Arbeitsplätze für jüngere und ältere Beschäftigte zu sichern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern und die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu erhalten.

 

Das Angebot der Arbeitgeber, drei Prozent mehr Lohn und Gehalt plus 500 Euro Einmalzahlung, fasste die IG-Metall-Verhandlungskommission als Provokation auf. Denn damit würde nicht einmal die Preissteigerungsrate ausgeglichen. Zu den Forderungen nach Lehrmittelfreiheit für Auszubildende und Beschäftigungssicherung/alternsgerechtes Arbeiten äußerten sich die Arbeitgeber zunächst positiv. Sie sagten aber nicht, wie sie diese Themen tariflich regeln wollen.

 


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