Junge Aktive – Gewerkschaftliche Nachwuchsförderung

Junge Aktive starten mit spannenden Projekten

  • 24.08.2017
  • aw
  • Aktuelles, Junge Aktive

Was haben Bombardier Görlitz, Porsche Leipzig, VW Sachsen Chemnitz, Linde + Wiemann und die BMW Niederlassung in Berlin gemeinsam? In allen Betrieben wird die Gewerkschaftsarbeit in naher Zukunft mit neuen Ideen beflügelt. Denn aus diesen Betrieben kommen die engagierten Metallerinnen und Metaller, die sich in der mittlerweile fünften Modulreihe der „Jungen Aktive“ für ihr Ehrenamt weiterqualifizieren.

Fotos: IG Metall

Olivier Höbel begrüßt die Jungen Aktiven am 12. Juni 2017 in Berlin.

Wie lassen sich Angestellte für gewerkschaftliche Ziele mobilisieren? Auf welche Art und Weise kann die Situation der Auszubildenden verbessert werden? Und wie lässt sich die Vertrauensleutearbeit im Betrieb beleben? Diese Fragen hatten die Teilnehmenden im „Gepäck“ als sie Mitte Juni zur Auftaktveranstaltung der „Jungen Aktive“ nach Berlin reisten.

 

An konkreten Themen zur Verbesserung der Gewerkschaftsarbeit im Betrieb mangelt es auch in der aktuellen Gruppe nicht. In mehrtägigen Modulen lernen die Jungen Aktiven das notwendige Fachwissen und hilfreiche Schlüsselkompetenzen wie Rhetorik, Verhandlungstaktik, Öffentlichkeitsarbeit, Präsentationstechniken und mehr. Im Mittelpunkt steht die Bearbeitung konkreter Projekte, die in den Betrieben umgesetzt werden.

Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen begrüßte die Jungen Aktiven im Juni in Berlin beim ersten Treffen. „Ehrenamtliche Aktive sind auch die „Seismographen“ der IG Metall für innerbetriebliche Themen wie beispielsweise beim zunehmenden Einsatz von Leiharbeit“, betonte er. „Für diese und zukünftige Herausforderungen der Arbeitswelt brauchen wir gut qualifizierte und engagierte Aktive in unseren Betrieben.“

Die Qualifizierungsreihe bereitet nicht nur auf betriebliche Konflikte vor, sie schafft auch einen Raum der überbetrieblichen Vernetzung im Bezirk. Die neuen Teilnehmenden sind eine bunte Mischung aus „jung“ und „alt“, Frauen und Männern aus insgesamt fünf Betrieben. Einen lebendigen Austausch und eine erste kollegiale Beratung gab es bereits bei der Präsentation der ersten Projektideen.

Am 28. August startet das nächste Modul der Qualifizierungsreihe. Wir werden berichten. Wer mehr über die Qualifizierung wissen möchte, findet hier ausführliche Infos.