MetallerInnen solidarisch mit Streikenden der BVG

  • 14.03.2008
  • md
  • Aktuelles

IG MetallerInnen sind solidarisch mit den streikenden KollegInnen der BVG. Seit nunmehr zehn Tagen fahren in Berlin keine U-Bahnen, keine Straßenbahnen und kaum Busse. Die Tarifverhandlungen sind festgefahren, weil der Berliner Senat den Beschäftigten der BVG mit seinem Angebot an Ver.di praktisch zwei Jahre Nullrunden verordnen will.

IG Metaller auf der Kundgebung streikender BVG-Kollegen am 13. März in Berlin

Die Arbeitgeberseite besteht auf ihrem Angebot von nunmehr sechs Prozent Plus, verteilt auf zwei Jahre. Gleichzeitig soll die Wochenarbeitszeit der Beschäftigten verlängert werden. Angesichts der erwarteten Inflation wäre das ein Minus-Angebot, hat Ver.di berechnet und lehnt ab. Eine Einigung vor Ostern ist derzeit nicht in Sicht. Die Berliner sehen das gelassen. Viele meinen, die Einkommen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sollten nach Jahren des Verzichts nun wieder steigen. Das bedeutet: Trotz aggressiver Kampagnen in einigen Medien der Hauptstadt weicht die öffentliche Meinung von der veröffentlichten Meinung deutlich ab.


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