Studie: VW, Daimler, BMW und Toyota treiben die Innovation der Autobranche

  • 26.07.2013
  • md
  • Aktuelles, Metall-/Elektro

Volkswagen, Daimler und BMW treiben die Innovation im Automobilbau weltweit am stärksten voran. Das konstatieren die Autoexperten von der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach nach der Untersuchung von 18 globalen Autoherstellern.

Foto: photocase

Demnach lassen die drei deutschen Autoriesen Volkswagen, Daimler und BMW zusammen mit Japans Toyota-Konzern die Konkurrenz bei neuen Erfindungen hinter sich. Die vier Großen sorgten 2012 in der Branche für zwei Drittel (68 Prozent) aller Erfindungen, die als echte Weltneuheiten gelten. 2010 hatte ihr Anteil erst bei 50 Prozent gelegen.

 

Diese Entwicklung hat nicht nur Vorteile, gibt Studienleiter Prof. Stefan Bratzel zu bedenken: Fragen nach der Mobilität von morgen - etwa die nach Alternativen zum Verbrennungsmotor - forderten mehr Erfindungskraft denn je. In der Studie heißt es: "Da noch nicht klar ist, welcher Technologiepfad sich am Ende durchsetzen wird, gehen finanzstarke Hersteller den Weg einer hohen technologischen Breite. Andere können nicht mithalten und müssen ihre Ressourcen auf wenige Innovationsfelder konzentrieren."

Die Studie förderte zudem eine Trendwende zutage: Neuerungen halten nicht mehr aus der Oberklasse kommend in den güstigeren Segmenten Einzug. So
seien vergangenes Jahr Kompaktwagen die innovativsten Modelle gewesen: Der VW Golf, die Mercedes A-Klasse und der Audi A3.


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