Tarife: Metallabschluss von NRW wird für Berlin und Brandenburg übernommen

  • 26.04.2006
  • md
  • Aktuelles

Der Tarifabschluss für Nordrhein-Westfalen wird für die 63 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg übernommen. Darauf einigten sich IG Metall und Arbeitgeber am Mittwoch in Berlin.

Der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen Olivier Höbel ist  mit dem Tarifergebnis zufrieden.  „Die Einkommenserhöhungen von drei Prozent bringen den Beschäftigten reale Einkommenszuwächse und leisten einen Beitrag zur Belebung der Binnenkonjunktur", sagte er. "Mit den variablen Einmalzahlungen und den zukunftsweisenden Vereinbarungen zur Qualifizierung und betrieblichen Altersvorsorge betreten wir tarifpolitisches Neuland.“


Der Tarifabschluss sieht Einkommenserhöhungen von drei Prozent ab 1. Juni 2006 vor. Zudem erhalten die Beschäftigten für die Monate März bis Mai einen Einmalbetrag von 310 Euro. Dieser kann mit Zustimmung der Betriebsparteien je nach wirtschaftlicher Lage der Betriebe auf Null Euro reduziert oder auf 620 Euro verdoppelt werden. Einigen sich Betriebsrat und Arbeitgeber nicht, bleibt es für die Beschäftigten bei 310 Euro. Für die Auszubildenden liegt der Einmalbetrag bei 90 Euro, der ebenfalls variabel gestaltet werden kann.
Darüber hinaus wurden die Qualifizierung und zusätzliche Altersversorgung tarifvertraglich geregelt.

metallnachrichten mit den neuen Entgelttabellen ab Juni 2006


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