Tarifgespräche für Stahlwerke in Brandenburg und Hennigsdorf ohne Ergebnis

  • 08.02.2008
  • md
  • Aktuelles

Die betrieblichen Tarifgespräche für die beiden Elektrostahlwerke in Hennigsdorf und Brandenburg brachten in dieser Woche kein Ergebnis. Statt eines Angebots legten die Arbeitgeber eine unerfüllbare Wunschliste an die IG Metall auf den Verhandlungstisch, kritisierte die Verhandlungsführerin Jutta Ehlers am Freitag in Berlin. Der nächste Verhandlungstermin ist der 28. Februar. Bereits am 21. Februar treffen sich IG Metall und Stahlarbeitgeber zur nächsten Tarifverhandlung über den Flächentarifvertrag für die ostdeutsche Stahlindustrie.

Wunschliste der Arbeitgeber zu Ostern: Die 35-Stunden-Woche verschieben. DIe IG Metall sagt Nein

Seit die RIVA-Gruppe 2003 aus dem Arbeitgeberverband austrat, gilt für beide Werke ein Anerkennungstarifvertrag für die Übernahme des Flächenabschlusses.  Beide Tarifpartner können jedoch Verhandlungen verlangen, um vom Flächenabschluss abzuweichen.

Nach Übermittlung der Forderungen der IG Metall nach acht Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie 100 Euro höheren Ausbildungsvergütungen haben die Geschäftsführungen diese Karte gezogen. Die Verhandlungen fanden am 7. Februar statt. Für die Geschäftsführungen erläuterte Dr.  Pietro de Biasi: Für den kommenden Flächenabschluss wünsche man sich hohe Einmalzahlungen und “maßvolle” prozentuale Steigerungen.  

Konkreter wurde  er nicht –  wie die Stahlarbeitgeber in der Fläche legte auch er kein Angebot vor. Dann kam er zum Kern: RIVA will die 35-Stunden-Woche nochmals  für Jahre  verschieben und dafür die Abschlüsse der Fläche übernehmen.

Die betriebliche Tarifkommission der IG Metall lehnt das ab.  "Die Arbeitszeit ist nicht Gegenstand der Tarifrunde. Wir fordern die Einhaltung des  Tarifvertrages und eine dauerhafte Steigerung der Entgelte", sagte die Verhandlungsführerin der IG Metall, Jutta Ehlers.


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