Zweite Warnstreikwelle in Berlin, Brandenburg und Sachsen: Metaller kampfbereit

  • 21.04.2006
  • md
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In Berlin, Brandenburg und Sachsen haben bis Freitag knapp 20 000 Metallerinnen und Metaller aus 67 Betrieben mit Warnstreiks ihre Unterstützung für die Forderungen der IG Metall im aktuellen Tarifkonlikt bekräftigt.

In Berlin legten am Morgen 500 Metallerinnen und Metaller des BMW-Motorradwerks in Spandau für anderthalb Stunden die Arbeit nieder. Auf Transparenten bekundeten sie ihre Bereitschaft,  für einen guten Tarifabschluss zu kämpfen. »Urabstimmung - Streik - Wir sind bereit!«, hieß es auf der Kundgebung.

Der DGB-Landesvorsitzende Berlin-Brandenburg, Dieter Scholz, sicherte der IG Metall auf der Protestkundgebung die Solidarität aller Einzelgewerkschaften zu.  »Die Forderungen nach Einkommenserhöhungen sind bezahlbar, sozial gerecht und volkswirtschaftlich sinnvoll. Sie stärken die Binnenkonjunktur, leisten einen Beitrag für mehr Beschäftigung und stützen die Sozialversicherungssysteme. Sollte es zu einem Streik in der Metall- und Elektroindustrie kommen, wird diese Auseinandersetzung gemeinsam geführt«, sagte er.


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