Pressemitteilung vom 14. September 2017

Gut vorbereitet in die Tarifrunde 2018 der Metall- und Elektroindustrie

  • 15.09.2017
  • aw
  • Pressemitteilung

Am 14. September 2017 haben die Mitglieder der Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie für die Tarifgebiete in Berlin, Brandenburg und Sachsen die Beratungen über ihre Forderungen in der Tarifrunde 2018 aufgenommen.

IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen Olivier Höbel, Foto: Frank Schnelle

„Wir gehen selbstbewusst und gut vorbereitet in die kommende Tarifrunde 2018“, sagte Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Das wird eine engagierte Tarifrunde mit Forderungen zum Entgelt und zur Arbeitszeit.“ Und weiter: „Die digitalisierte Arbeitswelt wird von einer zunehmenden Flexibilität geprägt. Die IG Metall tritt in dieser Tarifrunde an, diese flexiblere Arbeitswelt für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gestalten. Die Arbeitgeber-Forderungen nach der Auflösung des Acht-Stunden-Tages und weiterer Deregulierungen der Arbeitszeit-Bestimmungen weisen auf den harten Konflikt hin, der uns ins Haus steht.“

 

Bessere Verfügbarkeit und zusätzliche freie Tage, insbesondere in besonders belasteten Arbeitssituationen wie zum Beispiel Schichtarbeit, Pflege oder Erziehungszeiten, wurden von den Mitgliedern der Tarifkommissionen intensiv diskutiert. Wichtig sei dabei insbesondere ein voller Entgeltausgleich, um solche Regelungen auch breit zu verankern.


Die Aussichten auf die wirtschaftliche Lage 2018 sind sehr gut. Auf dieser Grundlage wurde in vielen Redebeiträgen eine klare Erwartungshaltung auf eine kräftige Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent deutlich.


„Das Thema Angleichung der Wochenarbeitszeit in Ost und West wurde ebenfalls intensiv diskutiert. Die Beschäftigten im Bezirk sind nicht einverstanden, 27 Jahre nach der deutschen Einheit, mit einer unterschiedlichen Wochenarbeitszeit zu leben“, so Olivier Höbel. „Die Arbeitgeber sind gut beraten, mit uns über einen Einstieg in eine ernsthafte Lösung zu verhandeln.“
 
Für Rückfragen: Andrea Weingart, mobil 0151 29 23 11 82


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