Pressemitteilung vom 21. Januar 2019

IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen steigert Zahl der betrieblichen Mitglieder

  • 22.01.2019
  • aw
  • Pressemitteilung

Mit insgesamt 101.529 betrieblichen Mitgliedern erreicht der Bezirk erneut einen Höchststand. Insgesamt konnte die IG Metall im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen im Jahr 2018 rund 8.100 neue Mitglieder begrüßen. Dabei ist der Anteil der Angestellten und auch der dual Studierenden überproportional gestiegen. Die wachsende Anzahl betrieblicher Mitglieder im Bezirk zeigt, dass die IG Metall mit ihren Themen die Menschen erreicht.

Ende Dezember 2018 verzeichnete der Bezirk rund 152.000 Mitglieder. Erfreulich ist auch der weitere Rückgang der Erwerbslosigkeit unter den Mitgliedern, die in vielen Fällen von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt profitierten.


„Die Zunahme betrieblicher Mitglieder zeigt, dass die Themen Arbeitszeit, Tarifbindung, gute Mitbestimmung und die Stärkung der Interessenvertretungen in den Betrieben bei den Menschen ankommen“, sagte Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Unsere Projekte zur Gründung von Betriebsräten und die Herstellung von Tarifbindung sind auch 2018 ein voller Erfolg gewesen.“

 

Tarifbindung
Von 2016 bis Ende 2018 hat die IG Metall im Bezirk in 41 Betrieben mit rund 7.000 Beschäftigten erstmals eine Tarifbindung gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen durchgesetzt. „Jede Belegschaft, die eine Tarifbindung durchsetzt, hat für sich ein Stück Demokratie im Betrieb erkämpft“, so Olivier Höbel. „Das damit verbundene ehrenamtliche Engagement wird außerhalb des Betriebes kaum wahrgenommen, ist aber die unverzichtbare Grundlage für mehr Beteiligung der Belegschaften. Zumeist haben diese Belegschaften vorher auch erstmalig einen Betriebsrat gewählt.“


Umsetzung Tarifergebnis: Mehr Zeit statt Geld
Das Thema Arbeitszeit hat ein hohes Interesse der Beschäftigten und kraftvolle Teilnahme an der Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie bewirkt. Nach dem Tarifergebnis im Februar 2018 stand die anschließende Vorbereitung der Freie-Tage-Regelung im Fokus der 13 Geschäftsstellen in Berlin, Brandenburg und Sachsen.


Für den IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen lagen zum Jahreswechsel mehr als 25.000 Anträge aus rund 100 Betrieben vor. In den Ländern Berlin, Brandenburg und Sachsen dominiert die Schichtarbeit, das bilden auch die Ergebnisse ab: Rund 22.300 Anträge wurden von in Schicht arbeitenden Kolleginnen und Kollegen gestellt. In einer Zwischenumfrage Mitte Januar, an der sich rund die Hälfte der Betriebe beteiligten, konnte bei der Umsetzung eine Erfolgsquote von 90 Prozent festgestellt werden.


„Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Beschäftigten die neu geschaffenen Möglichkeiten nutzen und wertschätzen“, sagte Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit ist ein Wunsch, der klar formuliert wird. Mehr Zeit für Kindererziehung und Pflege, insbesondere aber die Belastungen aus der Schichtarbeit, waren der Grund für die hohe Zahl der Anträge und die jetzt erfolgreiche Durchsetzung.“


Für Rückfragen: Andrea Weingart, 0151 29 23 11 82

 


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