Alle Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 10. Dezember 2021

Alstom will bis zu 1300 Arbeitsplätze streichen – IG Metall kündigt Widerstand gegen die Pläne an

10.12.2021 | Die IG Metall reagiert mit Gegenwind auf die Pläne des Alstom-Konzerns, an seinen deutschen Standorten massiv Stellen zu streichen. Das französische Unternehmen hatte am Vormittag einen Transformationsplan bekannt gegeben. Dieser beinhaltet in den kommenden drei Jahren den Abbau von bis zu 1300 Stellen in Deutschland. Derzeit arbeiten an allen deutschen Standorten rund 9400 Beschäftigte. Betroffen sind von diesen Konzernplänen vor allem Arbeitsplätze in der Produktion. Die Standorte im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen sind von dem geplanten Personalabbau am stärksten betroffen: Hennigsdorf (350 bis 450 Beschäftigte), Görlitz (300 bis 400), Bautzen (100 bis 150) sowie im Headquarter Berlin (50 bis 100

Pressemitteilung vom 9. Dezember 2021

IG Metall und Innungen heben Löhne im ostdeutschen Tischlerhandwerk um rund 17 Prozent an

09.12.2021 | Die 32.000 Beschäftigten des Tischlerhandwerks in Ostdeutschland bekommen deutlich mehr Geld. Die IG Metall und die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber für die neuen Bundesländer haben sich bereits in der ersten Verhandlungsrunde am 8. Dezember in Berlin-Schönefeld auf eine Anhebung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen um rund 17 Prozent verständigt. Die Anhebung erfolgt in drei Schritten ab dem 1. Januar 2022.

Pressemitteilung vom 2. Dezember 2021

Tarifkonflikt der sächsischen Holz- und Schreibgeräteindustrie beendet! 595 Euro Netto-Coronaprämie und bis zu 7,2 Prozent mehr Geld

02.12.2021 | Nach knapp achtstündiger Verhandlung per Videoschaltung wurde in den Abendstunden des 30. November der Tarifkonflikt in der sächsischen Holz- und Kunststoffindustrie in der dritten Runde beendet. Die IG Metall und der Verband der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Sachsen e.V. (VHKS) einigten sich am Dienstagabend auf Einkommenserhöhungen in der Holzindustrie ab Mai 2022 in zwei Schritten um 5,5 Prozent, die Einkommen der Schreibgerätehersteller steigen um 7,2 Prozent.

Pressemitteilung vom 17. November 2021

Sattes Plus für Berliner Tischlergesellen und Auszubildende

17.11.2021 | Für Beschäftigte und Auszubildende im Berliner Tischlerhandwerk gelten künftig deutlich attraktivere Tariflöhne. Darauf haben sich die IG Metall und die Tischler-Innung bereits im Oktober bei ihrer Tarifverhandlung geeinigt. Die Entgelte steigen in drei Stufen um rund 15 Prozent, die Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls. Außerdem haben sich die Tarifvertragsparteien auf eine steuerfreie Coronaprämie für die Gesellen verständigt.

Pressemitteilung vom 5. November 2021

35-Stunden-Woche für die Beschäftigten bei BMW in Leipzig ab 1. Januar 2026

05.11.2021 | Die lange strittige Frage der 35-Stunden-Woche für die 5.500 Beschäftigten im BMW-Werk Leipzig ist auch hier gelöst. IG Metall, Betriebsrat und Geschäftsführung haben sich auf die schrittweise Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit bis 2026 verständigt. In drei Schritten sinkt die Wochenarbeitszeit am Standort Leipzig von derzeit 38 auf dann 35 Stunden, wie sie auch für die BMW-Werke in Westdeutschland üblich ist.

Pressemitteilung vom 27. Oktober 2021

IG Metall geht am 29. Oktober bundesweit für fairen, sozial-ökologischen Wandel der Industrie auf die Straße

27.10.2021 | Politisches Frühstück mit Jörg Hofmann von 8.00 bis 11.00 Uhr im Regierungsviertel in Berlin Vier thematische Boote von 8.00 bis 9.00 Uhr auf der Spree Aufruf an die Politik, einen fairen Wandel der Industrie mit massiven öffentlichen Investitionen und flankierenden Arbeitsmarktmaßnahmen zu unterstützen

Pressemitteilung vom 19. Oktober 2021

IG Metall geht am 29. Oktober bundesweit für fairen, sozial-ökologischen Wandel der Industrie auf die Straße

19.10.2021 | Politisches Frühstück mit Jörg Hofmann von 8.00 bis 11.00 Uhr im Regierungsviertel in Berlin Vier thematische Boote von 8.00 bis 9.00 Uhr auf der Spree Aufruf an die Politik, einen fairen Wandel der Industrie mit massiven öffentlichen Investitionen zu unterstützen

Pressemitteilung vom 7. Oktober 2021

IG Metall gratuliert Stefan Moschko, dem neuen ehrenamtlichen Präsidenten der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB), zu seiner Wahl

07.10.2021 | Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, sendet ihre Glückwünsche an Stefan Moschko, den neuen ehrenamtlichen Präsidenten der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB): „Ich schätze Herrn Moschko sehr für unsere stets konstruktive Zusammenarbeit. Tarifautonomie und Tarifverträge sind für ihn wichtige, fair ausgehandelte Kompromisse. Das ist eine sehr gute Basis für eine funktionierende Sozialpartnerschaft – die in Zeiten der Transformation wichtiger ist denn je.“

Pressemitteilung vom 1. Oktober 2021

Zukunftstarifvertrag für Porsche in Leipzig geschlossen – Angleichung der Arbeitsbedingungen erreicht - 35-Stunden-Woche bei Porsche in Leipzig ab 1. Januar 2025

01.10.2021 | Für die rund 4.300 Beschäftigten im Porsche-Werk in Leipzig wurde kürzlich die Zukunftsausrichtung für die kommenden Jahre verhandelt. Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat dem Ergebnis am 30. September 2021 zugestimmt. Die lange strittige Frage der 35-Stunden-Woche wurde in diesem Rahmen für den Leipziger Porsche Standort erfolgreich gelöst. In einem ersten Schritt wird die Wochenarbeitszeit für die Beschäftigten ab 1. Januar 2022 auf 36,5 Stunden pro Woche abgesenkt. In einem weiteren Schritt wird dann ab 1. Januar 2025 die Wochenarbeitszeit in Leipzig auf eine 35-Stunden-Woche wie im Westen abgesenkt. Die Absenkung der Wochenarbeitszeit erfolgt bei vollem Lohnausgleich und ohne Tarifeinschnitte.

Pressemitteilung vom 7. Juli 2021

Presse-Statement zum Jahresbericht der deutschen Einheit Wichtiger Schritt mit dem Tariflichen Rahmen zur Angleichung der Arbeitszeit von Ost und West

07.07.2021 | Zum heute vorgestellten Jahresbericht des Ostbeauftragten zum Stand der deutschen Einheit sagt Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen:

Pressemitteilung vom 30. Juni 2021

IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Geld in der für holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Sachsen und Berlin-Brandenburg

30.06.2021 | Boomende Branche mit hohem Durchschnittsalter und vergleichsweise geringen Einkommen bremsen Fachkräfterekrutierung massiv aus. Unerlässlich: verbesserte Altersteilzeit-Regelungen und Angleichung der Einkommen auf Branchenniveau Die IG Metall fordert in der anstehenden Tarifbewegung für die Beschäftigten und Auszubildenden der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Berlin-Brandenburg und Sachsen 4,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate. Die Tarifverträge laufen in Sachsen bis zum 31. August und in Berlin-Brandenburg bis zum Jahresende. Verhandelt wird in dieser Tarifrunde bundesweit für rund 150.000 Beschäftigte, darunter in Sachsen etwa 7.000 und für rund 3.000 Beschäftigte in Berlin-Brandenburg.

Pressemitteilung vom 28. Juni 2021

Der Weg zur Angleichung ist frei! Ein tariflicher Rahmen zur Angleichung steht!

28.06.2021 | Der Weg für die Angleichung der Arbeitsbedingungen ist frei! Am Freitagabend, 25. Juni 2021, unterzeichneten die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen und die Arbeitgeberverbände Berlin-Brandenburg (VME) und Sachsen (VSME) in Leipzig in der dritten Verhandlungsrunde eine Tarifliche Vereinbarung zur Angleichung. Am Ende der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie 2021 hatten IG Metall und die Arbeitgeberverbände in Berlin-Brandenburg (VME) und Sachsen (VSME) eine Verhandlungsverpflichtung unterzeichnet, um über die offene regionale Forderung nach einem Tariflichen Angleichungsgeld zu verhandeln.

Pressemitteilung vom 25. Juni 2021

Abschluss im Kfz-Handwerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen

25.06.2021 | Die Beschäftigten im Kfz-Handwerk in Berlin, Brandenburg und Sachsen bekommen im August eine Coronaprämie von 500 Euro. Für Auszubildende gibt es 220 Euro. Ab Februar 2022 steigen die Löhne und Gehälter um 2,2 Prozent. Auszubildende erhalten im Jahr 2021 und 2022 jeweils im August 30 Euro (rund 7 bis 8 Prozent) mehr im Monat. Darauf haben sich nach den Abschlüssen im bayerischen und baden-württembergischen Kfz-Handwerk am 25. Juni die Tarifvertragspartner in Berlin, Brandenburg und Sachsen verständigt.

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